Deep Tech und Mittelstand – a perfect match

18. Januar 2024

Das inzwischen sechste Investorendinner widmete sich einer konkreten Fragestellung: „Gibt es einen Perfect Match zwischen Deep Tech und Mittelstand?“ Gemeinsam ausgerichtet von Schauenburg International und Schauenburg Ventures bietet dieses Event Investoren, aber auch Vertretern aus anderen Unternehmen, Forschung oder der Start-up-Szene eine Plattform, die eigene Expertise teilen, aber auch zukunftsweisende Themen vorzustellen und zu diskutieren. Um das aktuelle Thema von beiden Seiten zu beleuchten, wurde das Investorendinner dieses Mal gemeinsam mit First Momentum Ventures – einem Fond mit spezieller Ausrichtung auf frühphasige Deep Tech Start-ups mit möglicher Industrieanwendung – ausgerichtet.

Unter Deep Tech werden neue Technologien zusammengefasst, die grundlegende Veränderungen oder Neuheiten schaffen oder sogar branchenverändernd sein können. Dann kommt es zu einer so genannten Sprunginnovation. „Diese kommt oftmals nicht aus bestehenden Unternehmen selbst, sondern aus der Forschung oder aus Neugründungen“, erklärt Malvine Komorek, Investment Managerin der Schauenburg International. „Zu Deep Tech zählen die Kernthemen, die verschiedene Branchen aktuell beeinflussen: KI, Cleantech, Robotics oder auch Blockchain.“

Um diese Innovationen in das Geschäftsmodell von oftmals unabhängigen Unternehmen im Mittelstand zu integrieren, bedarf es einer bewussten externen Öffnung, und zwar in Bezug auf Kooperationspartner aus der Industrie oder auch der Forschung, Start-ups und die kontinuierliche Marktentwicklung. „Wir sind überzeugt von Netzwerken oder Plattformen wie diesen, um ein gemeinsames Verständnis für Themen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit begründen zu können“, bestätigt Florian G. Schauenburg, CEO der Schauenburg International.

Denn die Zusammenarbeit funktioniert erst dann perfekt, wenn sich alle Beteiligten über ihre Rollen und Erwartungen im Klaren sind, wie Prof. Dr. Nadine Kammerlander in ihrer Keynote betont. „Wünscht sich das Start-up aktive Unterstützung und sieht der Investor die Beteiligung eher als passive Geldanlage, wird es schwierig. Hier zahlen sich Ehrlichkeit, Selbstreflexion und gemeinsame Werte aus: Je genauer Vorstellungen von der Zusammenarbeit abgeglichen werden, wer also was erwarten darf, desto besser kann es funktionieren.“

Dem kann Andreas Fischer, Gründer und Partner bei First Momentum Ventures, nur zustimmen. „Insbesondere für zur Validierung von Ideen und Pilotierung ist es von unschlagbarem Vorteil, auf das Know-how und vorhandene Infrastruktur zurückgreifen zu können“, fasst er zusammen. „Der Mittelstand braucht nicht nur Deep Tech, sondern Deep Tech Start-ups brauchen auch den Kontakt zur Industrie und zum Mittelstand. Aus meiner Erfahrung kommt es immer häufiger zum perfect match!“

 

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